Wer sind wir?

Der evangelische Kirchenchor Dossenheim wurde im Jahre 1878 gegründet und besteht heute aus etwa 35 aktiven Sängerinnen und Sänger.

Wir treten regelmäßig in Gottesdiensten auf, gestalten Kirchenkonzerte und veranstalten jedes Jahr die beliebten Gemeinde- und Theaterabende im Martin-Luther Haus. Verstärkt erarbeiten wir Konzertprogramme als Projektchor. In guter ökumenischer Zusammenarbeit verstärken sich der katholische Kirchenchor Dossenheim und der evanglische Kirchenchor gegenseitig bei Projekten. Im Mittelpunkt stehen bei uns die Freude am gemeinsamen Singen, die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten und Konzerten, sowie die Pflege der Chorgemeinschaft in geselligem Beisammensein und bei gemeinsamen Ausflügen.

Chorvorstand

Chorobfrau/Stellvertreter:

Gerda Stöhr, Hermann Fischer


Kontaktdaten:

Gerda Stöhr, Telefon 06221 862513

Carola Steinmaier, Telefon 06221 410067

Email: info@ev-kirchenchor-dossenheim.de

Proben

Die Proben finden donnerstags um 19:30 Uhr im Kirchsaal der evangelischen Kirche in Dossenheim statt (Hauptstraße 95, 69221 Dossenheim). Anfahrtsbeschreibung hier.

Unser Chor sucht noch Sängerinnen und Sänger - vor allem Männerstimmen !

Mitsingen

Wer Interesse am Mitsingen hat, kann per email info@ev-kirchenchor-dossenheim.de Kontakt mit uns aufnehmen oder einfach bei einer Probe vorbeikommen.

Aus dem Chorleben

Am Mittwoch, den 9. September 2015, starteten die Sänger/Innen des ev. Kirchenchors morgens eine Fahrt mit dem Bus nach Lauffen am Neckar im Landkreis Heilbronn. Dort angekommen, fuhren wir gleich in die Weinberge, wo auf einer Lichtung schon der Planwagen mit dem Namen „Katzenbeißer – Carrus“ auf uns wartete. Wegen der Größe unserer Gruppe stand noch ein kleinerer Planwagen daneben.
Jeder von uns wurde persönlich ganz herzlich von Gotthard und Martina Buck mit einem Gläschen „Blanc et Noir“ begrüßt. Die gute Laune, die das Winzerehepaar gleich zu Beginn verbreitete und der strahlende Sonnenschein ließen uns erahnen, dass wir einen schönen Tag vor uns hatten.
Wir erlebten nun eine mehrstündige „Rollende Weinprobe“ in den beiden Wägen mit ihren fest verschraubten, gepolsterten Biergarnituren und auf den Tischen befestigten Spezial-Weinglas-Halterungen. Wurst, Käse und frisches Bauernbrot ließen keinen Hunger aufkommen.
In den verschiedenen Pausen wurde jeweils eine neue Weinsorte verkostet, daneben wurde uns von Herrn Buck eine qualifizierte, kompetente Führung mit mehreren Themen geboten. Seine unterhaltsamen, ausführlichen Ausführungen über den Weinbau, über Lauffen und seine Geschichte, über die geologische Entwicklung des Neckars, des „Wilden Gesellen“ und anderes mehr, waren Höhepunkte der Fahrt. Für uns alle waren die Informationen über den Weinbau hochinteressant. Zum Beispiel die ausgeklügelte Tröpfchenbewässerung aller Weinberge auf den drei Steillagen mit hochgepumptem, gefilterten Wasser vom am Fuße der Hügel vorbeifließenden Neckar. Weiterhin die Rebsorten und ihre Besonderheiten, die Krankheiten, die Schädlinge, die Pflanzenschutzmittel u.a. Überraschend waren auch die geschichtlichen Einblendungen an der „Villa Rustika“, einem ausgegrabenen römischen Gutshof inmitten der Weinberge.
Wir verließen die Weinberge und fuhren durch enge, gepflasterte Sträßchen vor das Rathaus, wo für uns auf der Mauer eines runden, parkähnlichen Vorplatzes Kaffee und Kuchen gerichtet waren. .Kaffee und Kuchen, Sonne und blauer Himmel und ein herrlicher Panoramablick über die Landschaft rund um die Neckarschleife. Was will man mehr? Gotthard Buck erklärte uns die Sehenswürdigkeiten rings um uns: Rathausburg, die Alte Neckarbrücke (1447), die Regiswindiskapelle, die Stadtmauer und einiges aus der Stadtgeschichte. Anschließend fuhren wir in unseren von Traktoren gezogenen Planwagen mitten in die Stadt. In der Nähe einer belebten Kreuzung hielten wir an. Wir staunten gleich über eine hohe, eigenartige Skulptur aus Metall, die mitten auf einer Verkehrsinsel stand. Gotthard Buck überraschte uns nun mit einem literarischen Exkurs. Er brachte uns Hölderlin, der in Lauffen geboren wurde, nahe und rezitierte sogar Gedichte. Friedrich Hölderlin wurde mit dieser Skulptur von Peter Lenk ein Denkmal gesetzt. Peter Lenk ist ein bekannter zeitgenössischer Künstler, der auch als „Satire – Bildhauer“ bezeichnet wird.
Inzwischen ging es schon auf fünf Uhr zu und wir sollten noch ein weiteres Highlight in den Weinbergen erleben: Dort waren schon gedeckte Tische für uns gerichtet und das Feuer unter einem großen, urigen Schwenkgrill brannte schon. Wir genossen den ausgezeichneten Wein, das Brot, das gegrillte Gemüse und das Fleisch. Mit Liedern und der Gitarrenbegleitung unseres äußerst vielseitigen Winzers beendeten wir die fröhliche Runde.
Nachdem wir uns bei ihm und auch bei seiner fröhlichen, um unser Wohlergehen besorgten Frau Martina für ihre Gastfreundschaft, die ausgezeichnete Führung und die überhaupt wunderbare Ausgestaltung des Tages bedankt hatten, traten wir gut gelaunt die Heimfahrt an.
Vera Nettesheim





Fotos: von Skerst



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Am Samstag, den 11. Oktober 2014, einem grauen, regnerischen Tag, starteten wir zu unserem diesjährigen Jahresausflug, der uns in das schöne Taubertal führen sollte.
Unser erstes Ziel war das ehemalige Zisterzienserkloster Bronnbach nahe Wertheim, das zu den am besten erhaltenen Klosteranlagen Deutschlands gehört, in dem ca. 800 Jahre lang die Zisterzienser wirkten, die nach den Regeln ihres Ordensgründers Bernhard von Clairvaux lebten. In den weiträumigen Gebäuden konnten wir während einer Führung Elemente der Romanik, Gotik und des Barock erkennen und erfuhren eine Menge aus der Geschichte der Abtei. Bedeutsam waren vor allem die Klosterkirche, der gotische Kreuzgang, die barocken Säle und das neu gestaltete Orangeriegewächshaus mit dem größten Außenfresko nördlich der Alpen. Die im Jahre 1153 gegründete Abtei wurde 1803 vom Fürstenhaus Löwenstein-Wertheim-Rosenberg übernommen und ist seit 1986 Eigentum des Main-Tauber-Kreises. Sie wird Schritt für Schritt renoviert und zu einem geistlich-wissenschaftlich-kulturellen Zentrum ausgebaut.
Während des traditionellen Kirchenchorpicknicks auf dem Klostergelände brach plötzlich die Wolkendecke auf, die Sonnenstrahlen lockerten unsere Zungen und wir sangen in ausgelassener Stimmung Kanons und launige Lieder.
Weiter ging die Fahrt nach Wertheim, einer Kleinstadt, die an der Einmündung der Tauber in den Main liegt. In unserer Freizeit konnten wir die malerische Altstadt erkunden, Kaffee auf dem schönen Marktplatz trinken oder Stiftskirche und Glasmuseum besichtigen. Wer mochte, konnte zu Fuß oder mit einem Bähnle eine der größten Burgruinen Deutschlands, die „Burg Wertheim“ besichtigen. Von dort hatte man einen weiten Ausblick auf das Ortsbild mit Stadtbefestigung, zahlreichen Fachwerkbauten und auf den Main, an dessen gegenüberliegender Seite das bayrische Kreuzwertheim liegt.
Auf der Fahrt nach Distelhausen zur „Distelhäuser Brauerei“ wo wir zum Abendessen erwartet wurden, konnten wir endlich im Sonnenschein das viel gerühmte „Liebliche Taubertal“ in strahlenden Herbstfarben erleben.
Unser sympathischer spanischer Busfahrer brachte uns nach diesem ausgefüllten Tag nach dem Essen wohlbehalten nach Dossenheim zurück.
Vera Nettesheim





Fotos: von Skerst



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Am 21. August trafen wir uns um 8.00 Uhr am OEG – Bahnhof und traten vergnügt – bei schönem Wetter – unsere Reise zur Gartenschau nach Kaiserslautern an. Ein guter Einstieg war die Besichtigung der Ausstellungs- und Blumenhalle, gleich nach dem Eingangsbereich. Über eine Brücke gelangten wir in das Gelände, einen Garten der Vielfältigkeit. Beeindruckend waren die vielen prächtigen Blumenbeete, die nach den vier Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft aus einer Kombination von verschieden farbigen Pflanzen dargestellt waren. Wir spazierten durch die Anlage und erfreuten uns an all den Dingen, die wir sehen konnten. Ein weiterer Höhepunkt war der Aufstieg über eine Treppe zum Kaiserberg. Dort fand die Gartenschau ihre Fortsetzung. Der Weg dorthin führte uns durch den „Wald der Klänge“, vorbei am Bibelgarten, durch die Streuobstwiesen. Ehrfürchtig standen wir unter dem grünen Dach der Weidenkirche. Sie wurde aus lauter Weiden errichtet, darin werden auch Gottesdienste gehalten. Auf dem Rückweg konnten wir noch einmal all die Schönheiten der Natur genießen. Nachdem wir die Gartenschau besichtigt hatten fuhren wir mit dem Zug durch den schönen Pfälzer Wald nach Neustadt. Dort schlenderten wir durch die historische Altstadt bis zum Marktplatz, wo wir in einem Lokal mit einem Abendessen den Tag ausklingen ließen. Ein erlebnisreicher Tag ging zu Ende und wir sind wieder gut zu Hause angekommen.
Susanne Schmitt
















Fotos: von Skerst

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Bei einem stimmungsvollen, geselligen Beisammensein mit leckerem Essen und Trinken – und besonders verführerischen Nachtischen verabschiedeten wir uns am Donnerstag, den 25. Juli in die Sommerpause.










Fotos: von Skerst